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FIFA-Talentakademie im Kosovo angekommen
Meilenstein in der Nachwuchsarbeit: Erster ÖFB-Kinderfussballkongress
Inspektion der Spielorte für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™
Die 211 Mitgliedsverbände werden von der FIFA durch verschiedene Programme finanziell und logistisch unterstützt.
Wir werfen einen Blick auf die außergewöhnliche Arbeit, die die FIFA-Mitgliedsverbände in den letzten Wochen geleistet haben, um den Fussball zu fördern, zu stärken und wirklich global zu machen.
FIFA-Akademie fördert Entwicklung im Kosovo
Die FIFA-Talentakademie hat erstmals in Kosovo ihre Pforten geöffnet. Die Akademie ist Teil des FIFA-Talentförderprogramms (TDS), das bereits in über 200 Mitgliedsverbänden weltweit eingeführt wurde. Ziel ist es, allen Nachwuchstalenten durch Expertenwissen faire Chancen zu bieten.
Ziel dieses Programms ist es außerdem, eine nachhaltige Grundlage für den Fussball der Zukunft zu schaffen, wobei der Fokus auf der Qualität des Trainings, der Sportausbildung und der langfristigen Entwicklung junger Spieler liegt. Die Auswahl für Spieler, die 2013 geboren sind, hat am 7. Februar 2026 angefangen und findet in allen Regionen des Kosovo statt. Nach Ferizaj geht's mit der nächsten Auswahlphase in Gjilan weiter, und die Akademie plant, im ganzen Land zu expandieren.
„Wir sind stolz darauf, bekanntgeben zu können, dass die FIFA-Akademie mit ihrem Talentförderprogramm erstmals in der Region, genauer gesagt im Kosovo, vertreten ist. Dies ist ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des lokalen und regionalen Fussballs. Die Präsenz der FIFA-Akademie im Kosovo bringt moderne Trainingsmethoden, FIFA-zertifizierte Lehrpläne und einen professionellen Ansatz mit sich, der den besten internationalen Standards entspricht“, so eine Erklärung des kosovarischen Fussballverbandes (FFK).
"Mehr loben statt toben": Erster ÖFB-Kinderfussballkongress
Am 14. Februar fand am neuen ÖFB-Campus der erste Kinderfussballkongress statt und markierte einen Meilenstein in der österreichischen Nachwuchsarbeit.
Im Zentrum des Kongresses standen das ÖFB-Ausbildungskonzept, neue Wettbewerbsformen sowie Werte und Kommunikation. Am Nachmittag wurden in acht Praxisstationen spezifische Themen vertieft und Übungen direkt auf dem Platz demonstriert.
"Ohne euch geht es nicht. Auch die Koni Laimers, David Alabas und Marcel Sabitzers haben irgendwann klein angefangen, in Vereinen, von denen ich zuvor auch nicht gehört hatte", so Teamchef Ralf Rangnick, der den Kongress als Überraschungsgast zusammen mit seinem Co-Trainer Stefan Oesen eröffnete.
"Die nächsten Teamspieler:innen trainieren also vielleicht schon in euren Vereinen. Aus diesem Grund sage ich immer, dass ihr alle meine Co-Trainer:innen seid. Und auch wenn wir wissen, dass es nicht für alle Kinder für das Nationalteam reichen wird, seid ihr die Trainer:innen, die ihnen die Freude und Begeisterung für diesen Sport näherbringen."
Workshops zum Thema Klubmanagement in Namibia und Eswatini
In Windhoek (Namibia) nahmen 43 Vertreter der Namibia Premier Football League (NPFL) und der FNB Women’s Super League an einem zweitägigen Workshop zum Thema Klubmanagement teil. Dieser richtete sich an Führungskräfte namibischer Vereine.
Der Kurs konzentrierte sich auf wichtige Bereiche wie Führung, strategische Planung, Finanzmanagement, Marketing und nachhaltige Vereinsentwicklung. Ziel ist es, den Führungskräften und Verwaltungsmitarbeitern der Vereine moderne Managementfähigkeiten zu vermitteln, die den internationalen Fußballstandards entsprechen.
„Die Stärkung des Profifussballs ist unerlässlich, um das volle Potenzial des Sports in Afrika auszuschöpfen“, erklärte Gelson Fernandes, stellvertretender Leiter der Abteilung für Mitgliedsverbände und Regionaldirektor für Afrika bei der FIFA.
„Nachhaltiges Wachstum hängt davon ab, dass es gut geführte, professionell verwaltete Vereine gibt, die als Säulen eines florierenden Fussball-Ökosystems dienen. Durch Initiativen wie den FIFA Campus – Grundkurse im Vereinsmanagement arbeiten wir gemeinsam mit den Mitgliedsverbänden und Vereinen daran, langfristige institutionelle Kapazitäten aufzubauen, Führungsstandards zu stärken und die operative Exzellenz zu verbessern. Gemeinsam legen wir den Grundstein für ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres und zukunftsfähiges Fußballumfeld auf dem gesamten afrikanischen Kontinent.“
Auch in Eswatini wurde das Angebot des FIFA-Grundkurses für Vereinsmanagement genutzt. Unter der Leitung von FIFA-Beratern sollten die Teilnehmer innerhalb der zwei intensiven Tage wichtige Kompetenzen in den Bereichen Governance, Finanzen, strategische Planung sowie Handel und Marketing erwerben.
Peter Simelane, Präsident des Fussballverbands von Eswatini, hieß die FIFA-Delegation willkommen und bedankte sich für das Engagement der FIFA im lokalen Fussball. Er betonte, wie wichtig diese Initiative sei, um die Kluft zwischen den Top-Vereinen und den aufstrebenden Klubs zu verringern und diese letztendlich zu erfolgreichen Unternehmen auf und neben dem Platz zu machen.
„Das ist eine Chance, von modernen Methoden in den Bereichen Governance und operative Effizienz zu profitieren”, meinte Simelane und lobte die Clubverantwortlichen für ihr Engagement für das Programm.
Uganda bekräftigt sein Engagement für den Frauenfussball
Doreen Nabwire, FIFA-Beauftragte für die Entwicklung des Frauenfussballs in Afrika, nutzte die Vorstellung der zweiten kommerziellen Strategie der Women Super League des ugandischen Fussballverbands (FUFA) im Imperial Royale Hotel in Kampala, um das rasante Wachstum des Frauenfussballs hervorzuheben. Nabwire skizzierte das umfassende Entwicklungsprogramm der FIFA, das von der Basis bis zur Nationalmannschaft reicht, und sprach über die laufenden Initiativen zur Steigerung der Zahl der Mädchen, die weltweit Fussball spielen. Nabwire betonte auch den Fokus der FIFA auf Frauen in Führungs- und Leitungspositionen im Fussball.
„Wir bauen Kapazitäten für Frauen in Führungspositionen im Fussball auf und sorgen dafür, dass Frauen in Entscheidungsgremien, die sich für den Frauenfussball einsetzen, eine Stimme haben“, sagte sie. „Nach den beiden erfolgreichen Weltmeisterschaften hat die FIFA Entwicklungsprogramme ins Leben gerufen, die verschiedene Aspekte des Spiels abdecken, von der Basis bis hin zu den Nationalmannschaften.“
Gleichzeitig fand im FUFA Technical Centre Njeru ein zweitägiger Auffrischungskurs für Schiedsrichter statt, bei dem den Schiedsrichtern praktische und theoretische Workshops angeboten wurden.
FIFA-Delegation inspiziert vorgeschlagene Austragungsorte für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2035™
Die FIFA-Delegierten haben verschiedene vorgeschlagene Austragungsorte in England, Nordirland, Schottland und Wales inspiziert, darunter Trainingsanlagen, Teamhotels und Standorte für FIFA Fan Festivals™ . Diese Besichtigungen sind ein wichtiger Schritt im Bewerbungsverfahren und geben der FIFA die Möglichkeit, die vorgeschlagenen Stadien und Einrichtungen im Rahmen der gemeinsamen Bewerbung des englischen, irischen, schottischen und walisischen Fussballverbands zu bewerten.
Die Delegierten haben sich verschiedene Stadien angesehen, darunter das Wembley-Stadion, das Tottenham Hotspur Stadium und das American Express Community Stadium in Brighton in England sowie das Principality Stadium, das Cardiff City Stadium in Wales, das Hampden Park in Glasgow und das Windsor Park in Belfast.
Inspektionen vor der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2031™
Eine FIFA-Delegation war ebenfalls in Jamaika und hat sich das Nationalstadion, den Sabina Park sowie lokale Hotels und Trainingsstätten angeschaut. Vor der Erweiterung der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2031™ von 32 auf 48 Teilnehmerländer waren sie diesen Monat auch in Costa Rica und Mexiko. Jamaika könnte zum ersten Land in der Karibik avancieren, das eine Weltmeisterschaft für Erwachsene mitveranstaltet, und zugleich das Land mit der geringsten Einwohnerzahl, das eine FIFA Frauen-Weltmeisterschaft ausrichtet.
Nach dem Hurrikan Melissa hat die FIFA Jamaika mit Hilfsmaßnahmen unterstützt. Der jamaikanische Fussballverband (JFF) verteilte Hilfsgüter, um den Vereinen nach den Hurrikanschäden etwas Erleichterung zu verschaffen.
Glückwünsche an Präsident Gianni Infantino
Gianni Infantino feierte sein zehnjähriges Jubiläum als FIFA-Präsident mit Glückwünschen aus aller Welt.