Montag 23 Februar 2026, 16:00

Unterstützung der FIFA-Stiftung für die vom Hurrikan Melissa betroffenen Gebiete

  • Humanitäre Soforthilfe für die vom Hurrikan Melissa betroffenen Gemeinden in Jamaika

  • Unterstützung über den jamaikanischen Fussballverband zugunsten von Klubs, Spielern und Gemeinden

  • Dringende humanitäre Bedürfnisse auf Gemeindeebene im Zentrum der Initiative

Nach dem verheerenden Hurrikan Melissa leistet die FIFA-Stiftung dringende humanitäre Soforthilfe für Gemeinden in ganz Jamaika.

In enger Zusammenarbeit mit dem jamaikanischen Fussballverband (JFF) bietet die Initiative wichtige Hilfe für Klubs, Spieler und Familien in den am stärksten betroffenen Regionen des Landes in der Karibik.

Der Hurrikan der Kategorie 5 hat die Insel schwer getroffen, als er am 28. Oktober 2025 mit einer anfänglichen Sturmflut von rund fünf Metern auf Land traf, verbunden mit starken Winden und sintflutartigen Regenfällen, die zu Erdrutschen und Überschwemmungen und damit zu schweren Schäden führten.

Viele Gemeinden, einschliesslich des Fussballs, leiden noch immer unter den Folgen des Hurrikans.

Mauricio Macri, Vorstandsvorsitzender der FIFA-Stiftung, erklärte: „Die FIFA-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Fussballgemeinschaft bei Naturkatastrophen zur Seite zu stehen. Der Hurrikan Melissa hat das Leben vieler Menschen tiefgreifend beeinflusst. Zusammen mit dem JFF leisten wir für die Betroffenen praktische Soforthilfe.“

Die Hilfsmassnahmen konzentrieren sich auf die Gebiete Manchester, St. Elizabeth, Westmoreland, St. James, Hanover und Trelawny.

15 Klubs fungieren als Verteilzentren und sorgen dafür, dass die Hilfe über verlässliche lokale Strukturen effizient und reibungslos zu den Bedürftigen gelangt.

Für viele Spieler in Jamaika stellt die Teilnahme an Fussballligen eine wichtige Einnahmequelle dar. Die Störung der Meisterschaft und des Sponsorings ist sowohl für die Klubs als auch für die beteiligten Personen eine grosse finanzielle Belastung.

Die FIFA-Stiftung finanziert daher 1000 Hilfspakete mit Nahrungsmitteln, Reinigungs- und Toilettenartikeln sowie anderen Produkten des täglichen Bedarfs, die über Gemeindezentren und etablierte Klubnetzwerke verteilt werden.

Veralton Nembhard, Manager des Klubs Montego Bay United, sagte: „Wir danken der FIFA-Stiftung und dem JFF für die Hilfspakete. Beim Hurrikan im Oktober haben wir unsere Heimat verloren und mussten umziehen. Kaum eine andere Unterstützung für unseren Klub haben wir derart geschätzt.“

JFF-Präsident Michael Ricketts erklärte: „Wir sind zutiefst dankbar für die Solidarität der FIFA-Stiftung. Diese Unterstützung zielt auf das Herz unserer Fussballfamilie und bietet Spielern und Angestellten, deren Lebensgrundlage plötzlich weggebrochen ist, eine Perspektive. Diese Pakete bieten mehr als nur lebensnotwendige Güter. Sie geben uns Hoffnung, während wir unsere Gemeinden wieder aufbauen und unseren geliebten Sport wieder aufnehmen.“

Die FIFA-Stiftung wird die Lage gemeinsam mit dem JFF weiterhin verfolgen, um den langfristigen Wiederaufbaubedarf in den betroffenen Fussballgemeinden abzuschätzen. Weitere Unterstützung wird auf der Grundlage der Bedürfnisse derjenigen gewährt, die weiterhin an den Folgen des Sturms leiden.

Mit der Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen lokalen Netzwerken und etablierten Partnern leistet die FIFA-Stiftung koordinierte und verantwortungsvolle Hilfe für die betroffenen Gemeinden. Über ihren Humanitären Fonds bietet die FIFA-Stiftung nach Naturkatastrophen und von Menschen verursachten Katastrophen weltweit lebensrettende Soforthilfe.

Der Fonds hat bereits Nothilfemassnahmen in zahlreichen Krisensituationen unterstützt und nach Katastrophen wie Erdbeben und Konflikten sofort Ressourcen für die betroffene Bevölkerung bereitgestellt. Mit der völkerverbindenden Kraft des Fussballs soll nach Katastrophen zudem Hilfe mobilisiert und lebenswichtige humanitäre Hilfe geleistet werden.